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Projektdaten:
Skulptur von Hartmut Skerbisch 1994/98
Stahl, Glas, Silizium
17,3 x 12 x 10,3 m; 12,6 t; Leistung 7 kW
Standort, 15°42' östliche Länge,
47°06' nördliche Breite
Über den Solarbaum:
Mit der Errichtung des Solarbaumes und seiner Einfügung in den Stadtorganismus,
im Bereich wo Hauptplatz und Florianiplatz ineinander übergehen,
wird die Idee des Leitbildes von Gleisdorf, nämlich Impulsgeber und
Forum für einen zukunftsorientierten Umgang mit Energie zu sein,
durch ein markantes Zeichen zum Ausdruck gebracht. Aber mindestens ebenso
wichtig wie der Aspekt, daß der Solarbaum als Zeichen die Inhalte
des Leitbildes über den regionalen Bereich von Gleisdorf hinausträgt,
ist die unmittelbare Wirkung an Ort und Stelle: unter den fünf großflächigen
Blättern, die sich spiralig hochwinden, entsteht vom Stamm ausstrahlend
ein neuartiger Platz.
So wie von einer Akazie, Föhre oder Zeder eine unverwechselbare Atmosphäre
ausgeht, die kaum anders als nur durch den Baumnamen selbst charakterisiert
werden kann, so wird auch der Solarbaum, technisch geprägt, seine
Atmosphäre verbreiten.
Die aufs Blattgrün auftreffenden Photonenschwärme der Sonne
lassen im Naturprozeß einen Baum wachsen, wobei Kohlendioxid der
Luft in Sauerstoff umgesetzt wird. Wenn Photonen auf die Siliziumkristalle
der Solarblätter treffen, verändern sie die atomare Struktur
des Siliziums, was letztlich in Form von elektrischer Energie genutzt
werden kann. Diese Energie könnte dem kulturellen Wachstum des Gemeinwesens
dienen, in dessen Mitte der Baum stehen wird, was durch seine Verwirklichung
bereits anklingt:
Hartmut Skerbisch
Biographie
Harmut Skerbisch:
Geb. 1945 in Ramsau am Dachstein, Steiermark;
Kindheit, Grundschulen in Deutschlandsberg;
Studien, hauptsächlich Architektur, TU Graz;
Raumkonzepte, Arbeiten mit Video, Fotografie
und skulpturalen Elementen seit 1969;
Ausstellungen im In- und Ausland seit 1975;
Werke in Sammlungen des In- und Auslands.
Email: skerbisch.h@magnet.at
Web: weitere info über h.skerbisch
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